Ablauf Deiner Ausbildung der Klasse A, A2 und A1

Eine Ausbildung in den A – Klassen richtet sich immer nach dem jeweiligen Leistungsvermögen des Fahrschülers.
Der ein oder andere benötigt mehr oder weniger Fahrstunden. Das Ziel ist jedoch für alle das gleiche: Ein Kraftrad im Straßenverkehr sicher und gewandt zu bewegen.

Grobe Aufstellung der Ausbildung

Grundstufe:

Einweisung in das Fahrzeug mit Handhabungen beim schieben und fahren, Tücken des Motorrades kennen lernen, anfahren anhalten schalten und lenken; das Motorrad spüren und erlernen, Gewichtsverlagerung auf dem Motorrad kennen lernen.

Aufbaustufe 1 :

Anfahren anhalten schalten und lenken ( Wiederholungen) sowie, Bremsübungen, Slalom fahren, stoppen und wieder anfahren

Aufbaustufe 2 :

Intensives üben der 9 Grundfahrübungen sowie anfahren in der Steigung.
Hier wird kontinuierlich an dem Aufbau von Automatismen ( Spiegel Blinker Schulterblick ) sowie dem motorischen Ablauf beim abbiegen gearbeitet.

Leistungsstufe:

Fahrkombinationen im Innenstadtbereich mit den Schwerpunkten: Einordnung, Blicktechnik, Fahrstreifenwechsel, Abbiegevorgang, Vorfahrt, Verkehrszeichen, Verkehrbeobachtung ( insb. hinten ).
Pufferstunde vor den Sonderfahrten: Hier wird noch mal ganz speziell Einfluss auf die Ausbildung genommen; gezielt Schwächen stärken und Bekanntes festigen. Der Fahrlehrer wird den Fahrschüler fahrtechnisch fordern um die Leistungsstärke zu prüfen.
Vor den Sonderfahrten muss der Fahrschüler ein absolut sicheres Gefühl mit dem Motorrad haben. Es ist wichtig das der Fahrschüler und auch der Fahrlehrer dieses empfindet.

Sonderfahrten:

5 Überlandfahrten ( Ziel ist 100 Km/h )
4 Autobahnfahrten ( Ziel ist 130 Km/h und mehr )
3 Nachtfahrten ( 1/3 Überland, 1/3 Autobahn und 1/3 Stadtverkehr )

Reifestufe:

In der werden die Grundfahrübungen sowie Fahrkombinationen wiederholt und gezielt auf die praktische Prüfung hin gearbeitet.

Unsere Ausbildungsfahrzeug für die A – Klassen sind teilweise mit Anti-Blockier-System
( ABS ) ausgerüstet und teilweise ohne ABS. Es ist uns sehr wichtig, dass die Fahrschüler der A – Klassen auch die Motorräder ohne ABS kennen lernen, um sich an die Blockiergrenze der Räder ( ins besonders an der des Vorderrades ) heran tasten. Alles unter dem lebenserhaltenden Motto eines Motorradfahrers: Ich muss das Motorrad welches ich fahre, in jeder Situation beherrschen können. Noch lang nicht jedes Motorrad , ob gebraucht oder als Neufahrzeug, hat ein ABS System.

In unserer Fahrschule, für Deine Motorradausbildung

• kann Dir der Fahrlehrer alle Grundfahrübungen praktisch auch vorführen
• hat der Fahrlehrer 35 Jahre kontinuierliche theoretische / praktische Erfahrungen
• er ist selbst leidenschaftlicher Biker; er weis wovon er spricht
• ist dem Fahrlehrer die besondere Sorgfaltspflicht gegenüber dem Fahrschüler bewusst
• bestimmst Du, nach Absprache mit Deinem Fahrlehrer, den theoretischen sowie den praktischen Prüfungstermin
• ist eine solide Grundausbildung des Fahrschülers das aller wichtigste
• stehen Motorräder mit und ohne ABS zur Verfügung
• findet unter 5 Grad Celsius Außentemperatur keine praktisch Ausbildung mehr statt
• ist Motorrad zu Motorrad das Ausbildungsmotto
• darfst Du Einfluss auf Deinen Ausbildungsablauf nehmen
• haben wir entsprechende Schutzkleidung und Helme zur Verfügung